Krieg und Frieden


Wir haben Millionen gut integrierter Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland: Spätaussiedler, russische Juden, Vietnamesen, persische Dissidenten, die Kinder und Enkel italienischer Gastarbeiter und viele andere. Sicherlich gibt es bei der einen oder anderen dieser Gruppen aufgrund einer untypischen Verteilung auf soziale Millieus ein signifikante Abweichung bei der Kriminalitätsrate, aber im Großen und Ganzen erkennen sie doch die deutschen Gesetze an und begrüßen auch unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Schließlich ermöglicht ihnen diese, kulturelle Elemente aus ihrer früheren Heimat (Kleidung, Speisen, religiöses und kulturelles Brauchtum) zu bewahren ohne Repressionen oder soziale Ächtung fürchten zu müssen. Trotzdem bilden sie keine Parallelgesellschaften und halten ihre Kinder nicht davon ab, mit deutschen Kindern Freundschaften zu schließen, den Sportunterricht zu besuchen, auf Parties zu gehen und als Jugendliche erste Erfahrungen mit Liebe und Sexualität zu machen.

Als Bereicherung und als Stärkung der deutschen Gesellschaft

Jeder vernünftige Mensch empfindet die Anwesenheit dieser Leute in Deutschland als Bereicherung und als Stärkung der deutschen Gesellschaft, denn auch wir Deutsche können von unseren neuen Mitbürgern lernen: Von vielen Vietnamesen etwa, wie man es mit Ausdauer und Gewissenhaftigkeit in Schule und Studium zu etwas bringt, von osteuropäischen Frauen, wie man sich pflegt und modisch kleidet und von Italienern wie man die gepflegten und modisch gekleideten Damen zum Schmelzen bringt. Natürlich sind das Klischees, erfahrungsgemäß haben die aber einen wahren Kern.

Ganz anders aber stellt sich die Situation bei vielen -nicht allen- Einwanderern und deren Nachkommen aus Anatolien, aus arabischen und nordafrikanischen Ländern sowie aus Afghanistan, Pakistan und einigen anderen Staaten dieser Erde dar. (mehr…)

NEUFASSUNG

4500 Soldaten für 14 Monate. Das sind 639.500 mehr als beim Bundestagsmandat von 2007 und damit insgesamt 1.917.000 deutsche “Manntage” in dem von der NATO in Afghanistan gegen die durchgeknallten Taliban geführten asymmetrischen Krieg. Der Grund für die Ausweitung im Oktober 2008 war zum einen der Termin der nächsten Bundestagswahl und die Hoffnung, mit Blick auf die Stimmung in der Bevölkerung das Thema aus dem Wahlkampf heraushalten zu können, zum anderen aber auch der Umstand, dass die Obergrenze von 3500 Soldaten in der Vergangenheit zu einigen unschönen Maßnahmen geführt hatte, worüber der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, in seinem jüngsten Bericht auch ausführlich berichtet.

14 Monate sind dreieinhalb Kontingente. Das heißt, dass in dieser Zeit bis zu 15.750 deutsche Familien für jeweils vier Monate auf einen ihnen wichtigen Menschen verzichten müssen und oft auch um sein Leben und seine Gesundheit bangen – besonders nach den jüngsten Vorfällen. Manche kommen tatsächlich in Särgen wieder. Mittlerweile sind diese Soldaten auch in den Reden des Verteidigungsministers und des Generalinspekteurs gefallen, wenngleich das Wort Krieg auch weiterhin strikt gemieden wird (auf Nachfrage wird von einem Staatssekretär darauf hingewiesen, dass der Einsatz nicht die völkerrechtliche Definition von Krieg erfüllt).

Krieg macht keinen Spaß

Diese Opfer sei es wert, sagen Regierung, Generäle und die große Mehrheit des Bundestages und wahrscheinlich haben sie damit sogar im Grundsatz recht. Afghanistan darf nicht wieder Rückzugsgebiet werden für gobal agierende Terroristen. Und im Fußballstadion von Kabul dürfen nicht wieder Frauen für angebliche Sittlichkeitsvergehen hingerichtet werden. Gegen die Taliban in den Krieg zu ziehen war ganz sicher die richtige Entscheidung. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass dort nun deutsche, französische, norwegische oder Soldaten aus einem anderen NATO-Land sterben. Krieg macht keinen Spaß und nimmt keine Rücksicht darauf, dass man eigentlich noch Pläne hat und an seinem Leben hängt. Das wissen die Beteiligten und das ist auch der Grund dafür, dass niemand den Krieg mehr hasst, als der Soldat (einige Stabsoffiziere und Generale einmal ausgenommen).

Es stellt sich also nicht die Frage nach dem Ob. Und auch die Frage des Wozu, wenngleich sie Soldaten und Bevölkerung häufig stellen, ist eigentlich beantwortet. Die Fragen, die sich tatsächlich stellen und auf die es derzeit von den Planern und Entscheidern keine Antwort gibt, lauten “Wie?” und “Wie lange?“.

Geld und Macht als Selbstzweck interessieren sie nicht

Die NATO steckt in einem Dilemma. Wenn man die Taliban nicht bekämpft, läßt man zu, dass sie sich weiter reorganisieren und erneut versuchen, die Kontrolle über Afghanistan zu erlangen. Eine Kompromisslösung gibt es für diese Geisteskranken nicht, denn Geld und Macht als Selbstzweck interessieren sie nicht. Wenn man sie aber bekämpft, muss man dabei unweigerlich Kollateralschäden in Kauf nehmen, was wiederum die Bevölkerung gegen die ISAF aufbringt und zu Sympathie für die islamischen Fanatiker oder sogar direkte Unterstützung der Taliban-Partisanen führt. Und, es klingt zwar absurd, aber im Verständnis der afghanischen Landbevölkerung ist die Schuld am Tod von Kindern, die in der Nähe einer angegriffenen ISAF-Patrouille spielten, eben nicht dem Taliban-Selbstmordattentäter und seinen Hintermännern zuzuschreiben, sondern den angegriffenen Soldaten. Denn -so die für uns seltsam anmutende Logik- wären diese Soldaten nicht im Land, dann wäre das auch nicht passiert. Je länger der Krieg also dauert, desto schlechter wird der Stand der internationalen Kräfte.

Der Präsident muss gestärkt werden

Daneben gibt es aber noch ein weitere Dilemma: Man könnte es das Kosovo-Syndrom nennen. Während die Taliban die NATO-Truppen aus dem Land vertreiben möchten, um selbst wieder an die Macht gelangen zu können und die Bevölkerung, wie schon gesagt, zunehmend ebenfalls einen Abzug fordert, damit der Krieg vielleicht irgendwann aufhört (auch wenn der Preis eine erneute Taliban-Diktatur ist) gibt es eine Gruppe, die sich sehr über die Präsenz der NATO freut. Diese Gruppe besteht aus afghanischen Politikern, Gouverneuren und Großhändlern. Diese Freude hat ihren Ursprung nicht etwa in Dankbarkeit dafür, dass der Krieg sie in die Positionen gebracht hat, in denen sie heute sind, sondern darin, dass sie erstens durch die Präsenz der Truppen und NGOs ein Vermögen machen und zweitens -und das ist der entscheidende Punkt- bei einem Abzug der Truppen gezwungen wären, die Verantwortung für ihr Land zu übernehmen und zwar nicht wie bisher pro forma und zur Zementierung ihrer mit brutaler Gewalt erkämpften Stellung mit offiziellen, “legalen” Machtpositionen. Diese Gruppe -und damit meine ich nicht ihr Wohlwollen- ist der Schlüssel zum Erfolg in Afghanistan. Diese Leute müssen diszipliniert werden. ISAF muss aufhören, eine relative Sicherheit für die Truppen zu erkaufen, indem man die Warlords in ihren mafiösen Strukturen gewähren läßt. Der Präsident muss gestärkt werden, auch indem man gegen lokale Herrscher mit militärischer Gewalt vorgeht, die sich Anweisungen aus Kabul widersetzen. Natürlich muss man auch den Präsidenten in die Pflicht nehmen (dass Karzai ebenfalls in der afghanischen Schattenwelt mitmischt ist ja mittlerweile bekannt).

Am Tag X werden wir euer Land verlassen

Das Wie muss sich also deutlich ändern. Gleichzeitig muss die zweite offene Frage insbesondere gegenüber den genannten afghanischen Akteuren beantwortet werden. Es muss ihnen gesagt werden: „Wir investieren sehr viel Geld und einige Menschenleben in eure Zukunft. Aber am Tag X werden wir euer Land verlassen, egal wie dann die Situation ist. Wir werden euch mit Ausbildern und Material dabei unterstützen, euch auf diesen Tag vorzubereiten und wir werden die Taliban bis dahin bekämpfen – wenn es notwendig ist auch mit kurzzeitigen Kontingenterhöhungen und durch Einsätze in Pakistan. Was aber danach passiert liegt allein in euren Händen.“ Natürlich werden die so Angesprochenen beteuern, sie seien nicht in der Lage, ihr Land alleine unter Kontrolle zu halten und sich möglicherweise ein paar Inszenierungen einfallen lassen um das zu untermauern. Doch davon darf man sich nicht beeindrucken lassen.

Und, auch wenn das kein alleiniger Grund sein kann: Nicht zuletzt wäre es auch fair gegenüber den Soldaten der Bundeswehr und der deutschen Bevölkerung, wenn man sich endlich auf einen Abzugstermin festlegen würde.

Allen, die immer noch glauben, dass Avigdor Lieberman einer dieser ominösen „Nazi-Juden“ sei (aus denen die Bevölkerung Israels für unsere gutmenschlichen und muslimischen Zeitgenossen zur Mehrheit besteht), lege ich dieses Interview mit dem israelischen Außenminister in der Frankfurter Rundschau ans Herz. Ein paar Zitate Liebermans vorab:

[...] (mehr…)

von Benj@min

Ich hatte das Problem im Artikel Genozide weltweit schon mal angesprochen: Nicht nur der politische Islam hat totalitäre und faschistische Züge, sondern mittlerweile auch der Hinduismus in vielen Teilen Indiens. WELT online berichtet über die Hintergründe von Morden und Zwangshinduisierungen.

Offiziell gibt es das faschistische Kastensystem in Indien ja nicht mehr, aber in der gesellschaftlichen Realität wird es nach wie vor gelebt. Die Christen arbeiten dort aktiv gegen diese Einteilung von Menschen, indem sie auch den „Unberührbaren“ Bildung angedeihen lassen und sie lehren, dass jeder Mensch den gleichen Wert und die gleiche Würde hat. Dass passt natürlich denen nicht, die ihre „Kultur“ bewahren möchten und die dafür weder vor der Ausnutzung legilatorischer Mittel noch vor offenen Gewaltaufrufen und Mord zurückschrecken. Dass sie dabei behaupten, „Gandhis Erbe“ zu bewahren, darf man wohl als üblen Zynismus bezeichnen.

von Benj@min

…die Ihnen Herr Peres gestellt hat, haben Sie vor ihrem „heldenhaften“ Abgang in Davos nicht beantwortet: Was würden Sie denn tun, wenn jeden Abend Raketen auf Istanbul niedergingen? Oder vielleicht konkreter: Wie würden Sie verhindern, dass Ihr Militär keine Unschuldigen tötet, wenn aus den Kurdengebieten täglich Raketen auf türkische Städte abgefeuert würden?

Ist der wahre Grund Ihrer Empörung nicht der, dass im Gaza-Streifen Moslems durch Juden getötet wurden und nicht durch andere Moslems?

turkey_islam

Ich bin ein Verfechter von Demokratie. Doch wenn ein Volk eine faschistische Regierung wählt oder eine gewählte Regierung einen faschistischen Weg einschlägt, dann hat die Demokratie versagt und ein Militärputsch oder ein Eingreifen von außen kann legitim und begrüßenswert sein, wenn das Ziel die Wiederherstellung einer pluralistischen Demokratie ist. Als Faschismus bezeichne ich auch die Überzeugung, dass die Anhänger einer bestimmten Religion wertvollere und bessere Menschen als alle anderen seien.

In diesem Sinne Herr Erdogan, hoffe ich, dass Sie und Ihr Volk wieder auf den richtigen Weg zurück finden und ein abermaliges korrigierendes Eingreifen der kemalistischen türkischen Armee nicht notwendig wird. Provozieren Sie keinen Bürgerkrieg in Ihrem Land in der Hoffnung Allah gefällig zu sein. Beschränken Sie Ihre Religiösität auf Ihr Privatleben und führen Sie Ihr Land dorthin, wo der große Atatürk es haben wollte! Dann öffnen sich auch die Tore der Europäischen Union.

Und die nächste Leseempfehlung:
http://www.welt.de/welt_print/article3002580/Bei-Anruf-Krieg.html

Dieser Artikel von Edward N. Luttak zeigt, warum die Strategie Israels aufgehen kann und wird. Er zeigt, dass die Wut der Muslime eine religiöse ist und keine humanitäre und er macht klar, dass viele Palästinenser im Gaza-Streifen unter der Hamas leiden und manche sogar mit den israelischen Streitkräften zusammenarbeiten, indem sie ihnen die Lage von Hamas-Verstecken und die Aufenthaltsorte der Hamas-Kämpfer verraten, damit die Angriffe der IDF möglichst gezielt stattfinden können. Angesprochen wird auch, dass die Raketenangriffe Israels mit 20-25% zivilen Verlusten in einem dichtbesiedelten Gebiet vermutlich die genauesten Luftschläge der Geschichte sind.

Und wieder eine Leseempfehlung zum Nahost-Konflikt: http://zettelsraum.blogspot.com/2009/01/der-zweite-iranisch-israelische-krieg.html

Zettel gelingt es sehr anschaulich den aktuellen Konflikt in die historische Entwicklung einzuordnen, die von einem panarabischen (sunnitischen) Nationalismus hin zu einem kämpferischen Islamismus unter der Regie des Iran führt.

Eine so große Zeitung, die es wagt, entgegen dem Mainstream einen solchen wohltuenden Artikel zu veröffentlichen, muss unterstützt werden!

…aber, liebe Friedensaktivisten und besorgte Bürger, ob christlich, muslimisch, atheistisch oder sonstwas, BITTE passt doch ein bißchen besser auf, mit wem Ihr da auf die Straße geht!

Denkt Ihr wirklich, dass Ihr glaubwürdig für Frieden demonstriert, wenn neben Euch ein Araber mit Hamas-Fahne seinen Sohn auf den Schultern hat, der stolz ein Spielzeug-Sturmgewehr schwenkt? Fühlt Ihr Euch wirklich in einer Menge wohl, die „Tod Israel“ brüllt? Wenn Ihr gegen das gewaltsame Sterben von arabischen Kindern im Gaza-Streifen protestiert, wollt Ihr das wirklich gemeinsam mit Leuten machen, die kein Problem damit haben, wenn ein jüdisches Kind von einer Rakete oder bei einem Selbstmordattentat getötet, verletzt oder traumatisiert wird?

Oder laßt es mich mal so ausdrücken: Ich bin der festen Überzeugung, Israel hat das Recht sich zu verteidigen und bemüht sich, unschuldige Opfer zu vermeiden. Trotzdem sehe ich mich näher an jemandem, der glaubt und äußert, Israel reagiere überzogen und nehme den Tod von Kindern billigend in Kauf als an jemandem der für Israel ist, aber der Meinung, man solle den Gaza-Streifen und am besten gleich auch Syrien und den Iran mit Flächenbombardement in Flammen aufgehen lassen. Nun fragt Euch aber mal selbst ganz ehrlich: Wem seid Ihr näher? Jemandem wie mir, oder jemandem, der Israel und seine jüdische Bevölkerung vernichten möchte?

Denkt mal darüber und über den Unterschied zwischen Hass und Kritik nach!

Wer den Nahen Osten kennt, der weiß: Wenn die Araber endlich ihre Waffen niederlegen, wird es dort keinen Krieg mehr geben. Wenn aber Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.(Wolf Biermann) (Arno Lustiger)

…ist Thema des folgenden, wärmstens empfohlenen Artikels der Bloggerin Lila, die in einem israelischen Kibbuz lebt:

http://rungholt.wordpress.com/2008/12/31/eine-grundsatz-erklarung/

Israelische Soldaten sind keine „Killer“ und auch größtenteils keine Berufssoldaten, sondern ganz normale Bürgerinnen und Bürger (auch palästinensischer oder drusischer Herkunft), die ihre Heimat verteidigen und wissen, dass ihre heutigen Gegner auch Morgen noch ihre Nachbarn sein werden und somit ein Sieg um jeden Preis, ein Pyrrhus-Sieg wäre.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, weiß der Volksmund und Wilhelm Busch ergänzte: „Kein Mensch ward je vom Teufel so geritten, daß er das Recht auf Selbstverteidigung bestritten„.

Schneller als erwartet ist nun also das eingetreten, was ich im letzten Artikel in diesem Blog vorausgesehen hatte (ohne dass ich mir damit hellseherische Fähigkeiten oder eine außergewöhnliche analytische Kompetenz unterstellen will – dafür war die Entwicklung zu offensichtlich). Nun bekommen die Hamas-Terroristen das, was sie so sehr wollen: Ihren Märtyrertod. Das ist keine gute aber derzeit die einzige Lösung.

Allen Palästinensern, die entgegen der islamistischen Propaganda noch Pläne für das Diesseits haben, sei gesagt: Die Existenz Israels ist eine unveränderliche Tatsache. Wenn Ihr selbstbestimmt und in Frieden leben wollt, dann wehrt Euch gegen die Instrumentalisierung durch arabische Islamisten und durch den Iran! Fördert diejenigen, die ernsthaft eine Zwei-Staaten-Lösung möchten und gebt dem Islamismus keinen Zentimeter Raum (und vertraut vor allem nicht Eure Kinder islamistischen Schulen an)! Laßt die Christen und Anhänger anderer Religionen in Eurem Land gleichberechtigt in Frieden leben und wählt Parteien, die für eine demokratische säkulare Verfassung eintreten und die Korruption bekämpfen!

Dass die gutmenschlichen Medien und die anderen üblichen Verdächtigen den IDF gleich wieder überzogene Härte und Angriffe gegen „Unschuldige“ vorwerfen war abzusehen, sollte Israel aber nicht weiter irritieren. Um diesen Stimmen etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen, wäre es allerdings ein starkes Zeichen, wenn gleichzeitig zur militärischen Bekämpfung der Hamas noch weitere illegale jüdische Siedlungen im Westjordanland geräumt würden.

Ich wünsche den Angehörigen der IDF für diesen militärischen Konflikt Soldatenglück, das richtige Augenmaß und einen schnellen, aber erfolgreichen Abschluss der notwendigen Operationen.

Momentan berichten die Massenmedien noch relativ ausgeglichen über die aktuelle Entwicklung in Nahost. WELT online betont sogar, dass Israel trotz der palästinensischen Raketenangriffe die Grenzen für Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen geöffnet hat. (Allgemein hebt sich ja die Springer-Presse insbesondere bei diesem Thema, aber auch bei einigen anderen, positiv von den übrigen Massenmedien ab.)

Ich befürchte aber, dass wenn es zu Verteidigungsmaßnahmen seitens Israel kommt -was unausweichlich scheint- sehr schnell wieder von überzogenen Maßnahmen und brutaler Gewalt gegen die arme, palästinensische Zivilbevölkerung gesprochen wird (ohne zu erwähnen, dass diese bei den letzten Wahlen mehrheitlich für die radikale Hamas-Organisation gestimmt hat und zumeist nichts gegen Raketenstellungen im eigenen Vorgarten oder den „Märtyrertod“ eines Familienmitglieds einzuwenden hat). Die „Paliwood Studios“ werden dazu wieder die passenden, „aufrüttelnden“ Aufnahmen präsentieren und UNO, EU und Gutmenschen-NGOs werden sich in ihrer Betroffenheit überschlagen. Und letztendlich werden sich die Radikalen wieder bestätigt fühlen.

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