ließe sich ganz einfach verbessern: Jeder Rentner darf auf Rentenzahlungen aus der GRV verzichten und sich stattdessen unmittelbar von seinen Kindern unterstützen lassen. Die (freiwillig) beteiligten Kinder zahlen in diesem Zeitraum keine Beiträge zur GRV, für die eigene Rentenberechnung wird bei ihnen aber die Zahlung des Durchschnittsbeitrages angenommen.
Warum so? Belohnt werden damit Menschen, die den Generationenvertrag erfüllt haben, indem sie Kinder in die Welt gesetzt haben und sich darum gekümmert haben, dass aus diesen Kindern etwas wird (je mehr Kinder und je mehr diese verdienen, desto mehr Unterstützung können sie ihren Eltern zukommen lassen). Benachteiligt werden durch die geringer ausfallenden GRV-Beitragszahlungen und damit niedrigeren Renten vor allem die Kinderlosen, was ebenfalls nur gerecht ist.
Gleichzeitig müssen natürlich die massiven Zuschüsse zur GRV gestoppt werden, denn diese sind ungerecht gegenüber nicht sozialversicherten Steuerpflichtigen. Die finanzieren die Rentner ja eh schon über die Grundsicherung mit (deren Inanspruchnahme natürlich deutlich steigen wird).
Ganz nebenbei wäre das auch ein gutes Mittel um die Familienbande über die Generationen hinweg zu stärken.
Juli 12, 2009 at 1:38
unsere politiker sollten sich was schämen, in soweit bei ihnen so was wie scham überhaupt vorhanden ist (ehrlicher zweifel angebracht),menschen, die dieses land zu dem gemacht haben, was es bis vor der finanzkrise war, ihre würde und freude am verdienten ruhestand zu nehmen, an das kapital trauen sie sich nicht ran, also müssen die für den mist, den ihnen die geldsäcke eingebrockt haben, bluten, dass wird nicht nur die jetzt lebenden generationen betreffen, nein, es wird sich nachhaltig auf die nächsten noch auswirken, und alles nur, damit die geldsäcke (banker) ungestraft und mit duldung der regierung, so weiter machen können wie vor der finanzkrise, sich weiterhin die taschenvollschaufeln und sparer sowie anleger betrügen können, die politik redet wie immer viel, sagt aber nicht, vielmehr, sie macht garnichts, wie immer, abwarten und aussitzen ist die deviese, pfeifen bleiben nun mal pfeifen, auch wenn man sie poliert.
Juli 12, 2009 at 4:03
@rowdie
Da ist schon was Wahres dran. Mit meinem Artikel hat das aber nur am Rande zu tun – oder hab ich was falsch verstanden?
Juli 13, 2009 at 12:26
Verstehe ich das richtig?
Der Rentner bekommt weiterhin genauso viel Geld.
Die Kinder zahlen weiterhin genauso viel Geld.
Sie bekommen dafür auch die gleiche eigene Rentenanwartschaft.
Es ändert sich also nichts an den Zahlungsströmen?
Und nichts an der zukünftigen Belastung des Rentensystems?
Eigentlich ändert sich mit dem System also gar nichts – nur eine weitere Bürokratie wird aufgebaut.
Oder habe ich das jetzt nicht richtig verstanden?
Juli 13, 2009 at 4:51
Falsch verstanden. Wie viel Geld der Rentner bekommt, ist „Verhandelssache“ zwischen ihm und seinen Kindern. Von Seiten der GRV erhält er nichts mehr und auch der Erhalt von Grundsicherung vom Sozialamt ist ausgeschlossen.
Die Kinder zahlen keine Beiträge an die GRV, für ihre eigene Rentenberechnung wird aber die Zahlung des Durchschnittsbeitrages angenommen.
Neue Bürokratie wird damit nicht aufgebaut, dafür aber ein enormer Anreiz gesetzt, Kinder zu bekommen, die später einmal gut verdienen.
Juli 13, 2009 at 4:55
Der Effekt auf das Rentensystem wäre, dass die Zahl der Rentenempfänger gesenkt würde, noch stärker aber die Zahl der Beitragszahler, insbesondere der Besserverdienenden. Das Gesamt-Rentenniveau würde also sinken, während Kinderreiche profitieren könnten.
Die „besserverdienenden“ Aussteiger wiederum würden aufgrund der Anrechnung des Durchschnittsbeitrages dazu gezwungen, ebenfalls für Nachwuchs zu sorgen, oder sie müssten später eine geringere Rente in Kauf nehmen.