Au weia, die demokratische Linke ist erzürnt, ich habe sie mit den bösen Nazis „verglichen“ (nicht wirklich: ich habe festgestellt, das die ökonomischen Vorschläge eine nennenswerte Schnittmenge haben).

Was macht die demokratische Linke dagegen wirklich? Nehmen wir doch mal den guten, alten Chavez (den die Linkspartei verteidigt, wenn er die Presse zensiert oder Merkel mit Hitler vergleicht), was sieht man da?

Zwischen 2002 und 2004 haben mehrere Millionen Einwohner Venezuelas Petitionen gegen Chavez unterzeichnet. Diese Stimmen wurden in eine Datenbank gepakt und veröffentlicht und, tata, kaum ist Chavez in Amt und Würden, werden die Oppositionellen ins Gefängnis geworfen? Nein! Werden sie erschossen? Nein!

Aber diskriminiert: Ihre Einkommen fielen verglichen mit Nichtunterzeichnern im Mittel um 10%, sagen Ökonomen, in diesem Papier. Insbesondere im öffentlichen Sekter werden sie rausgeworfen. Chavez sagte dazu 2003 im Fernsehen:

Whoever signs against Chávez… their name will be there, registered for history, because they’ll have to put down their first name, their last name, their signature, their identity card number, and their fingerprint.

Demokratischer Sozialismus mag ja besser als Faschismus sein. Geschenkt. Ich sage trotzdem „nein, danke“ und bleibe gerne im pluralistischen Westen.

(Via: Marginal Revolution)