Wie sehr viele Internetbenutzer bin auch in freudig überrascht darüber, dass in den letzten Monaten die Internetbewegung stark an Dynamik hinzugewonnen hat und konsequent für Bürgerrechte und Freiheit des Internets eintritt. Zentrale Anlaufpunkte dieser Bewegung sind in Deutschland zB. die Piratenpartei oder Netzpolitik. Gerne weisen sie weniger internetaffine Gruppen zurecht darauf hin, sich erst einmal über das Thema sachkundig zu machen, bevor sie sich besserwisserisch zu einem Thema (wie der Anbringung von Stoppschildern auf Internetseiten zur Prävention von Kinderpornographie) äußern.

Aber leider machen sie auf der anderen Seite genau die gleichen Fehler, sie informieren sich nicht über Dinge und präsentieren Lösungsvorschläge zu Themen, die in der Praxis noch nie funktioniert haben. Das letzte Thema, bei dem mir das wieder aufgefallen ist, war “Netzneutralität.”

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Norman Borlaug ist am 12. September 2009 im Alter von 95 Jahren verstorben — und niemand berichtet darüber. Dabei hat dieser Mensch mehr als 1 Mrd. Menschenleben gerettet.

RIP, Norman Borlaug.

Wir haben hier schon mal die These aufgegriffen, dass die sog. Finanzkrise nicht nur daher kam, dass die USA Lehman Brothers nicht gerettet haben. Eine ähnliche These wie John Taylor (siehe zB. hier oder auf dort) vertreten nun auch John Crochane und Luigi Zingales im WSJ, nämlich, dass, obwohl die Lehman-Pleite ein Bruch mit der kompletten bisherigen Politik war und damit eine Panik ausgelöst hat, es den Hauptteil des Abschwunges nicht erklären kann. Der liegt tiefer (in strukturellen Fehlinvestitionen) und fehlgeleiteten politischen Ansätzen zur Rettung des Dominosystems der Finanzmärkte.

A propos Dominoeffekt: ein interessantes Papier von Jean Helwege. Dort wird gezeigt, dass Lehman kaum “finanzielle systemische Effekte” hatte, sondern viel mehr “informationelle systemische Effekte”: Die Leute stellten bei der Lehman-Pleite fest, dass Lehman viel Geld auf dem Häusermarkt verloren hat — genau wie sie auch. Und dann haben jene Institute stärker verloren, die sich vorher eher so wie Lehman verhalten haben, nicht die, die sehr davon betroffen waren, dass Lehman zahlungsunfähig geworden ist.

In anderen Worten: Lehman war nicht “too big to fail.”

Das zeigt, dass die übertriebene Angst davor, Finanzinstitute fallenzulassen, nicht so sehr begründet ist. Das ist insbesondere interessant, da aktuell breit diskutiert wird, welche Finanzmarktregeln man installieren sollte. Eine sehr wichtige Institution wäre ein Verfahren, das es erlaubt, Finanzinstitute insolvent gehen zu lassen — jedenfalls wichtiger als Regulierungen von Zahlungen, Zulassung von Finanzinstrumenten, Börsenblasen rechtzeitig antizipieren zu wollen (schwierig), Transaktionssteuern oder das strenge staatliche Regulieren von nun aufgeblähten Riesenbanken.

Thomas Fricke beschreibt in der FTD, warum die Abwrackprämie verhindert hat, dass die deutsche Wirtschaft in eine jahrelange, tiefe Depression gefallen ist.

Machen wir also eine Bilanz der Abwrackprämie: In diesem Jahr wurden etwa 1,7 Mio. Anträge für die Umweltprämie eingereicht. Jeder Autokäufer bekam einen Zuschuss von 2500€ für jedes abgewrackte Modell. Wenn man mal annimmt, dass jedes dieser abgewrackten Autos noch 1000€ wert war, dann wurden also 1,7 Mrd. Euro an Sachwerten vernichtet und der Steuerzahler hat diese Vernichtung mit etwa 5 Mrd. Euro subventioniert, wenn man den Bürokratieoverhead mit einrechnet. So gesehen scheint mir die Abwrackprämie kein Segen, sondern das dümmste Regierungsprogramm aller Zeiten zu sein.

“Aber halt!” meint Fricke: die Abwrackprämie hat Nachfrage geschaffen und damit verhindert, dass Deutschland tiefer und tiefer in der Rezession versunken ist.

Aber wer hat überhaupt von der Abwrackprämie profitiert? Einen Audi, BMW oder Mercedes haben jeweils weniger als 2% der Abwrackprämiennutzer gekauft — einen VW dafür fast 18%. Wie steht die deutsche Autoindustrie insgesamt da? In den ersten fünf Monaten dieses Jahres ist der Umsatz um mehr als 30% eingebrochen. Des weiteren hat die Abwrackprämie dazu geführt, dass der Marktanteil ausländischer Fahrzeuge im Inland innerhalb weniger Monate von 36% auf 46% angesprungen ist. Vermutlich wurde also eher von deutschen Fahrzeugen weginvestiert.

Darum frage ich mich, wo man große Hinweise sehen kann, die Abwrackprämie hätte eine Depression verhindert. Sie hat ja der deutschen Autoindustrie kaum geholfen — allerhöchstens den deutschen Händlern.

Und der Rückschlag wird kommen: jetzt werden weniger Autos gekauft werden und Händler werden sterben. Aber das sei nicht so tragisch meint der FTD-Artikel, denn die Auslandsnachfrage sei bereits wieder “hochgeschnellt” … aber das dürfte sicher auch damit zu tun haben, dass viele andere Länder Abwrackprämien installiert haben und damit auch in diesen Ländern die langfristige Nachfrage nach gewissen Automobilen auf ein paar kurze Monate zusammengestaucht wird. Daher ist die angegebene Zahl von 43% auch reichlich aussagelos.

Daher frage ich mich, warum ein solches Programm so gelobt wird, aber keine Hinweise gegeben werden, die die These vom Verhindern der schlimmen Depression halbwegs untermauern. Dabei sind die negativen Auswirkungen doch offensichtlich: es ist schlecht für die Umwelt, es ist schlecht für einkommensschwache Familien, die Gebrauchtwagen kaufen möchten, es ist schlecht für den Export in ärmere Länder …

Es gibt ja einen Grund, warum typische Konjunkturprogramme im wesentlichen darin bestehen, Löcher zu graben und diese wieder zuzuschütten. Bei nicht ausgelasteten Kapazitäten mag das eine akzeptable Idee sein. Aber Wertgegenstände zu zerstören um die Gesamtnachfrage hochzuhalten, das ist eigentlich nie eine gute Idee.

Heute plädiert Florian Rötzer in der Telepolis für eine Fahrradhelmpflicht. Das ist nun an sich wenig überraschend, weil Telepolis hauptsächlich, hust, Minderheitenmeinungen abdruckt, aber dieser Artikel illustiert sehr schön, wie viele Leute paternalistisches Verhalten zu rechtfertigen versuchen:

Die Argumente für eine Helmpflicht wären in Südkorea ebenso wie in Deutschland ziemlich eindeutig. Fahrradfahrer ohne Helm haben eine 14 Mal höhere Wahrscheinlichkeit, bei einem Unfall zu sterben. Viele der Kopfverletzungen, die auch zum Tod führen können, könnten durch Tragen eines Helms vermieden werden.

Das ist das Argument: man ist sicherer mit Helm. Man verhindert durch einen Fahrradhelm einige schwere Kopfverletzungen. Viele Leute tragen aber keine Fahrradhelme, also sollte man eine Helmpflicht einführen. (Die genaue Berechnung der Zahl würde ich gerne sehen!)

Die Argumente der Helmpflichtgegner werden auch zusammengefasst:

Wenn ein Helm halt nicht so schweißtreibend, ungemütlich, hässlich und die Freiheit einschränkend wäre. Dabei verweisen die Helmablehner auch darauf, dass Helme riskantes Fahren der Fahrrad-, aber auch der Autofahrer fördern könnte. Das könnte man natürlich auch immer vom Sicherheitsgurt sagen.

Sicher, das kann man auch vom Sicherheitsgurt sagen und viele Ökonomen haben es auch schon gesagt. In der Tat ist der vermeintliche Sicherheitsgewinn durch Sicherheitsgurtpflicht eine der ersten Lektionen, die man in vielen Büchern zur Wirtschaftswissenschaft vorgelegt bekommt. Die Einführung einer Gurtpflicht hat zwar jeden einzelnen Unfall sicherer gemacht, aber auch mehr Unfälle entstehen lassen, weil aggressiver gefahren wird. Welcher Effekt letztlich überwiegt, das kann man nur empirisch klären und es hat sich gezeigt, dass sich die Effekte im wesentlichen kompensiert haben und der Straßenverkehr dadurch kaum sicherer geworden ist. Es ist erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit dieser Einwand von den Helmpflicht-Anhängern weggewischt werden.

Aber dabei ist es doch nicht einmal der einzige unerwünschte Nebeneffekt einer Helmpflicht, dass viele Leute aggressiver fahren. Ein ganz anderer Effekt ist, dass viel weniger Leute radfahren, denn offensichtlich macht eine Helmpflicht das Fahren unattraktiver (… sonst würde jeder mit Helm fahren). Vielleicht fahren ja dann mehr Leute Auto …

Dazu gibt es einige Daten aus Victoria und New South Wales, wo das Fahrradverkehrsaufkommen vor und nach Einführung einer Helmpflicht analysiert wurde. Es zeigte sich, dass sich das Aufkommen nahezu halbiert hat. Der Link enthält auch einige Daten zu Krankenhauseinlieferungen nach Einführung der Helmpflicht und viele weitere Links zu diversen Themen.

Wenn man es also für eine gute Idee hält, dass mehr Leute Fahrrad fahren, weil es gut für die Umwelt oder gegen ihr Übergewicht ist, dann ist eine Helmpflicht eher eine abschreckende Maßnahme.

Das alles soll nun auf keinen Fall bedeuten, dass es eine tolle Idee ist, ohne Fahrradhelm zu fahren. Meine Kinder sollten Fahrradhelme tragen. Aber daraus folgt keineswegs automatisch, dass es eine gute Idee ist, eine allgemeine Helmpflicht einzuführen, weil dies ganz andere Auswirkungen hat, als sich Herr Rötzer das vorstellen kann. Aber es ist doch zu unserem Besten. Leider ist oft die Lösung noch viel schlechter als das Problem.

Wir alle kennen die Geschichte: die Finanzkrise ist vor allem darauf zurückzuführen, daß die Anreize der Bänker überhaupt nicht mit den Interessen der Shareholder in Einklang standen. Sie haben vor allem kurzfristig spekuliert und das System ausgetrickst. So entstand die Finanzkrise.

Diese Geschichte scheint falsch zu sein, wie eine detailiertere Untersuchung zeigt. Aus der Zusammenfassung:

Bank CEO incentives cannot be blamed for the credit crisis or for the performance of banks during that crisis. Whether we look at depository banks only or at a larger sample that includes investment banks as well, there is no evidence that banks with CEOs whose incentives were less well aligned with the interests of their shareholders performed worse during the crisis. When we attempt to explain the performance of banks in the cross-section, we find evidence that banks where CEOs had better incentives in terms of the dollar value of their stake in their bank performed significantly worse than banks where CEOs had poorer incentives.[...]

A possible explanation for our results is that CEOs with better incentives to maximize shareholder wealth took risks that other CEOs did not. Ex ante, these risks looked profitable for shareholders. Ex post, these risks had unexpected poor outcomes. These poor outcomes are not evidence of CEOs acting in their own interest at the expense of shareholder wealth.

Support for this possible explanation is provided by our examination of the wealth consequences of the crisis for bank CEOs. If CEOs took risks that they knew were not in the interests of their shareholders, we would expect them to have sold shares ahead of the crisis. We find that this did not happen. In fact, CEO holdings of shares on net increased. Not surprisingly, CEOs therefore made large losses on their holdings of shares and on their holdings of options. On average, CEOs in our sample lost at least $30 million and the median CEO loss is more than $5 million.

Die Finanzkrise-durch-selbstsüchtige-Bänker-Geschichte hatte ja schon immer theoretische Schwachstellen. Jetzt auch noch empirische, insbesonders zeigt sich, dass die Bänker eher doof als selbstsüchtig waren. Oder was ist eure Erklärung dafür?

“Wachstum gibt es nur durch Bildung,” das meint wenigstens Herr Dohmen in einem Interview. Dahinter verbirgt sich immer die Forderung, mehr Geld in Hochschulbildung zu stecken.

“Bildung ist wichtig,” “Wir in Deutschland haben ja sonst keine Ressourcen.” Stimmt ja. Aber ist es deswegen direkt eine gute Idee, einfach mehr Geld ins Hochschulsystem zu stecken? Kaum.

Was ist überhaupt die Theorie, die hinter diesen Parolen? Warum glauben wir unbesehen, dass mehr Akademiker zu mehr Wachstum führen würden? Weil Akademiker im Schnitt mehr verdienen?

Wenn man sich mal sachkundig macht, dann stellt man fest, dass es diesen Zusammenhang auch gar nicht gibt. Richard Vedder zeigt in Going Broke By Degree, dass es in den USA umgekehrt ist: die Staaten, die mehr ausgegeben haben, hatten geringere Wachstumszahlen. Auch Alison Wolf hat viele intelligente Dinge in Does Education Matter? zu sagen (man kann bei Amazon mal reinlesen).

Irgendwie ist es ja auch das, was man erwarten würde: wenn man mehr Leute auf die Uni schickt, dann nimmt die Qualität der Lehre und des Abschlusses eher ab. Dazu kommt, dass man das Geld, welches man in die Bildung steckt, ja auch von irgendwem per Steuer abnehmen muß: diese Opportunitätskosten seien oft das Geld nicht wert, meint Robert Vedder auf Basis seiner Rechnungen (siehe oben).

Ich möchte hier eine akademische Ausbildung nicht schlechtreden, sie ist für viele Menschen eine große Chance und eine Verbesserung. Aber nur weil etwas gut ist, bedeutet das nicht, dass mehr davon immer besser ist — jeder Hobbykoch, der jemals etwas versalzen hat, sollte das wissen.

Aber wieder mal frage ich mich: warum werden Tatsachen von Akademikern, die mit dem Prüfen von Tatsachen vertraut sein sollten, einfach ignoriert und stattdessen Panik gemacht? Leider ist die offensichtliche Erklärung vermutlich richtig: Eigeninteresse.

DIE LINKE will die Armen reich machen, indem sie die Reichen ärmer macht.
Und wenn dann alle reich sind, ist Zahltag.
Denn erst wenn alle reich sind und kräftig besteuert werden, sind die Ideen der LINKEN bezahlbar. Ist doch logisch.

DIE LINKE Bundestagswahlkampf 2009

via Die Erklaerung

Die ZEIT äußert sich schon mal zur Bundestagswahl und fordert, einen stärkeren Fokus auf die Wissenschaft zu setzen. Das ist prinzipiell eine gute Idee und auch die Serie “Forscher zur Bundestagswahl” fängt gut an, mit einem Beitrag von Medizin-Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard zur sogenannten “Grünen Gentechnik”:

Entweder zerstören wir dazu Natur und machen unberührte Flächen urbar. Oder aber wir setzen die grüne Gentechnik ein, um unsere Äcker ergiebiger zu machen und weniger Pflanzenschutzmittel zu versprühen. Insofern ist ein Bekenntnis zur grünen Gentechnik auch eines zum Naturschutz.

[...]

Bisher hat es keinen nachweisbaren Schaden für Mensch und Umwelt gegeben, obwohl die Pflanzen weltweit auf einer Fläche angebaut werden, die dreimal größer ist als Deutschland. Warum sollten Cornflakes aus Genmais ausgerechnet für die Deutschen schädlich sein?

Das ist der “wissenschaftliche Konsens”, der von “Umweltschützern” gerne referiert wird, wenn sie damit ihre politischen Vorschläge rechtfertigen wollen, zB. in Bereich des Klimaschutzes.

Aber die ZEIT schießt in ihrem Hauptartikel wohl etwas über das Thema hinaus. Dort wird letztlich gefordert, die staatlichen Forschungsausgaben zu erhöhen, auf mehr als 3% des BIP. Die Argumente dafür, viel Forschung zu treiben sind alle korrekt und richtig, aber aus ihnen folgt nicht, dass mehr Staatsmittel in diesen Bereich fließen sollten.

Die Belege, dass höhere Investitionen in die Forschung zu höherem Wirtschaftswachstum führt, sind bestenfalls dünn. So findet ein OECD-Bericht aus dem Jahre 2003 einen “marked positive effect of business-sector R&D, while the analysis could find no clear-cut relationship between public R&D activities and growth, at least in the short term.” Ein anderes Papier der OECD findet den gleichen Effekt. (Die ZEIT-Studie differenziert nicht sauber zwischen privater und staatlicher F&E-Aktivität.)

Terence Kealey hat in diesem Video auch ein paar interessante Dinge über die Notwendigkeit und den Nutzen von öffentlichen Forschungsinvestitionen zu sagen.

Gerade wenn man einen Artikel für mehr Wissenschaft schreibt, sollte man sich doch wirklich die Daten anschauen, liebe ZEIT. Statt mehr öffentliches Geld in F&E zu stecken, wäre es vielleicht sinnvoller, eine Umgebung zu schaffen, die private Forschung fördert.

ließe sich ganz einfach verbessern: Jeder Rentner darf auf Rentenzahlungen aus der GRV verzichten und sich stattdessen unmittelbar von seinen Kindern unterstützen lassen. Die (freiwillig) beteiligten Kinder zahlen in diesem Zeitraum keine Beiträge zur GRV, für die eigene Rentenberechnung wird bei ihnen aber die Zahlung des Durchschnittsbeitrages angenommen.

Warum so? Belohnt werden damit Menschen, die den Generationenvertrag erfüllt haben, indem sie Kinder in die Welt gesetzt haben und sich darum gekümmert haben, dass aus diesen Kindern etwas wird (je mehr Kinder und je mehr diese verdienen, desto mehr Unterstützung können sie ihren Eltern zukommen lassen). Benachteiligt werden durch die geringer ausfallenden GRV-Beitragszahlungen und damit niedrigeren Renten vor allem die Kinderlosen, was ebenfalls nur gerecht ist.

Gleichzeitig müssen natürlich die massiven Zuschüsse zur GRV gestoppt werden, denn diese sind ungerecht gegenüber nicht sozialversicherten Steuerpflichtigen. Die finanzieren die Rentner ja eh schon über die Grundsicherung mit (deren Inanspruchnahme natürlich deutlich steigen wird).

Ganz nebenbei wäre das auch ein gutes Mittel um die Familienbande über die Generationen hinweg zu stärken.

Gestern hatte ich die Möglichkeit einen Vortrag von Dr. Joe Ackermann über die Finanzmarktkrise zu hören. Leider habe ich mir keine Notizen gemacht und Folien gab es keine. Zentrale Aussagen waren:

  1. Die Subprime-Krise wurde extrem unterschätzt: er erzählte von einem Treffen mit Geithner und einigen anderen Top-Managern vor etwas über einem Jahr, die Subprime-Krise wurde angesprochen, war aber neben anderen Themen wie Ölpreise, China, Wechselkursen, etc. kaum beachtet. (weiterlesen…)

Gestern war es so weit, die erste große “Mixed Martial Arts”-Veranstaltung in Deutschland. Worum geht’s? Es treffen sich eine Gruppe von jungen Herrschaften mit Testosteronüberschuß und dann kloppen sie im wesentlichen auf sich ein. Erlaubt ist fast alles, es fließt Blut, es fliegen Zähne, das Publikum gröhlt … die Politik ist entsetzt:

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Ich habe bereits mehrfach geschrieben, daß ich die aktuellen Staatsinterventionen in allen Bereichen der Wirtschaft für sehr bedenklich halte. Aber mindestens genau so bedeutend ist Frage, wer machtpolitisch von solchen Gesetzen und eingriffen profitiert.

Das ARD-Magazin plusminus hat einen kleinen Beitrag online, indem gezeigt wird, wie auf welche Weise der SoFFin arbeitet, welche Kontrolle das Parlament und die Öffentlichkeit hat. Ist das wirklich die Art und Weise, wie wir in Zukunft das Land regiert haben wollen? Daß die Regierung mit “es ist alternativlos — sonst geht die Welt unter” das Parlament dazu verschreckt, gewissermaßen jedes Dokument abzuzeichnen und sich selbst zu kastrieren?

Darum ist es auch erwähnenswert, wie schwer die Krise aktuell wiegt:

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